5 Tolle Kaffeehäuser in Prag

Die Erste Republik gilt als eine Ära, die etwa einhundert Jahre her ist und in welcher die Tschechen in der neuen demokratischen Republik zwischen den Kriegen die Aufbruchsstimmung des neuen Staates in vollen Zügen genossen. Zu dieser Zeit wurde in Prag Kulturgeschichte geschrieben. Prags Kaffeehäuser, in denen damals Schriftsteller, Theaterleute und andere Berühmtheiten versammelt waren, trugen zu dieser besonderen Atmosphäre bei.

coffee CC0 Pixabay

Viele dieser Cafés – Kaffeehäuser mit Tradition – sind noch heute zu besuchen und laden Touristen ein, das Flair vergangener Zeiten zu erleben.

Café Savoy

Dieses Café in der Nähe der Brücke most Legií ist oft sehr gut besucht. Es verfügt über ein einzigartiges und ungewöhnliches Interieur mit einer Decke aus dem 19. Jahrhundert im Stile der Neorenaissance, die sogar unter Denkmalschutz steht. Wer es schafft, hier einen Tisch im Voraus zu buchen, wird nicht enttäuscht sein. Besucher erwartet ein rundum stilvolles Erlebnis.

Café Slavia

Das Café Slavia eröffnete im Jahre 1884 und ist seitdem das Merkmal der Prager Kaffeehauskultur. Selbst Havel, der ehemalige Präsident, gehörte zu den Stammgästen. Das Café bietet zudem einen herrlichen Blick über die Moldau, das Nationaltheater und die Karlsbrücke und bietet am Abend sogar Livemusik.

Café Imperial

Das Café Imperial befindet sich unter der Leitung von einer der größten Stars der tschechischen Küche – Zdeněk Pohlreich. Es existiert seit 1914 und zählt zu den Grand Cafés Prags. Das Imperial ist vor allem für seine böhmische Küche, Kaffee und Desserts berühmt.

Konditorei Myšák

Diese Konditorei ist ebenfalls schon über hundert Jahre alt und liegt in der Nähe vom Wenzelsplatz. Die Spezialitäten dieser Konditorei waren bald landesweit gefragt und wurden auch von einigen Berühmtheiten bestellt. Heutzutage trifft man auch hier das Flair der Ersten Republik und kann von einer Menükarte wählen, die von Frühstück bis zum Eisbecher reicht.

Grand Café Orient

Dieses Café ist das einzige kubistische Café Prags und befindet sich im Haus zur schwarzen Mutter Gottes in der Prager Altstadt. Hier gibt es auch eine Ausstellung des Kunstgewerbemuseums zu besuchen, die ebenfalls das kubistische Werk des Architekten Josef Gočár enthält.

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