Tipps in Prag um böse Überraschungen zu vermeiden

Prag gilt als eine der schönsten Städte Europas. Die sogenannte Goldene Stadt bietet unzählige Attraktionen für Reisefreudige und zählt jährlich mehr als 7 Millionen Touristen. Um den Aufenthalt besonders angenehm zu gestalten, sollten Reisende allerdings einige Tipps beachten. Denn mit etwas Wissen kann man sehr einfach Enttäuschungen vermeiden.

Prague at night CC0 Pixabay

Unbedacht Geld wechseln

Gerade Touristen werden in der Prager Innenstadt gerne von seltsamen Gestalten angesprochen. Diese bieten an, Euro in Tschechische Kronen zu wechseln. Das gewechselte Geld ist allerdings nur im seltensten Falle tatsächlich tschechisch und die Zahlung damit ist strafbar. Daher sollte man das Geld-Wechseln auf der Straße unbedingt vermeiden.

Auch die Gebühren in den Wechselstuben können recht hoch sein. Daher bietet es sich an, entweder vor der Reise zu wechseln, oder tschechische Kronen am Automaten zu ziehen.

Keinen Respekt vor lokaler Kultur zeigen

Wer in ein anderes Land fährt und erwartet, dass man dort dieselbe Sprache spricht, wird oft enttäuscht. Zwar verstehen viele Prager Deutsch, jedoch sollte man es zunächst auf Englisch versuchen oder einige tschechische Sätze lernen.

Denn wer einfach ins Deutsche wechselt, zeigt eine unangemessene Erwartungshaltung an die Bewohner Prags. Ähnlich sieht es aus, wenn man die Tschechische Republik mit Tschetschenien verwechselt. Wer nicht weiß, in welchem Land Prag liegt, sollte das ganz dringend vor der Reise nachschauen. Auch Bezeichnungen wie „Tschechei“ sind respektlos, da sie an die Nazi-Zeit erinnern.

Prager „Verkehrsregeln“ missachten

Man sollte niemals einfach irgendwo parken. Obwohl Prag keine besonders kriminelle Stadt ist, stimmt es, dass Autoknacker gerne an unbewachte Wagen gehen. Gottseidank gibt es genügend Parkhäuser und bewachte Parkplätze. Auch sollte man nicht einfach in Taxen steigen, die nicht zu den großen Unternehmen wie AAA und City-Taxi gehören. Oft sind in den unbekannten Wagen die Taxameter manipuliert und man zahlt unnötig viel.

Sollte man einmal schwarz gefahren sein oder eine rote Ampel überquert haben, ist von Bestechung klar abzuraten. Wer meint, solche „Kleinigkeiten“ mit ein wenig Geld regeln zu können, liegt falsch und kann sogar wegen Bestechung verklagt werden.

Langweilige Touren im Zentrum vermeiden

Prag hat viele alternative Touren zu den standardmäßigen informationsgeladenen Spaziergängen. Es gibt künstlerische Touren durch die alternativen Viertel Prags, die sogar mit Bitcoin bezahlt werden können. Oft bekommt man dort die florierende studentische Szene Prags zu sehen und nimmt einiges mehr an Authentizität mit als im überfüllten Zentrum. Außerdem sind die Preise außerhalb der Touristenorte deutlich billiger und man bekommt gutes Prager Essen für einen kleinen Preis.

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